POESIE der SEITENBESUCHER
Auf dieser Seite werde ich, falls von euch vorhanden,

Gedichte niederschreiben.


Den Anfang machen ein paar Gedichte von najade666@yahoo.de :

Wenn das Sein nicht ist,
Dann ist das Nichts.
Wenn das Nichts ist,
Dann ist es nicht.

-Was ist das Nichts?


Ewigkeit

Das warme Licht der Kerzen
Taucht den Raum in angenehmes Dämmerlicht
In der Mitte liegst du
Auf schwarzem Samt gebettet
Friedlich schlafend
dein Körper ist tot
Doch Deine Seele lebt
Langsam berühre ich deine Lippen
Streichel sanft Deine Wangen
Vielleicht sind unsere Körper sich das letzte Mal so nah
Doch gleich bin ich bei Dir, mein Engel
Ich halte den Tod in meinen Händen
Ein Messer
Damit vereinigtne wir oft unser Blut
Nun wird es unsere Seelen zusammembringen
Ein Schnitt
Mein Körper stirbt
So, wie er es schon das ganze leben über getan hat
Schon löst sich meine Seele von ihm
Ich fühle dich
Wir sind zusammen
- Für ewig


Infinity

The warm light of the candles
Is creating a pleasant dim light
You're laying down on black velvet in the middle of the room
Sleeping peacefully
Your body is dead
But your soul still lives
I slowly kiss your lips
And softly touch your cheek
Perhaps it's the last tiem for us to be together
But I'll be with you
Holding the death in my hands
A knive
We often joined our blood together with it
Now it will bring our souls together
A cut
My body is dying
As it has died the whole life
My soul is removing from the flesh
I feel you
We're together
- Forever



Tränen

Langsam rollt die Träne
Über meine Wange
Von meinem Kinn
Tropft sie auf den Schal
Dort sickert sie in den schwarzen Stoff
Schon kommt die nächste...


Tears

The tear slows slowly
Down my cheek
>From my chin
It's dropping on the scarf
There it seeps into the black cloth
The next is already coming...





Marcus L.




Ein Tag

Es ist ein veregneter kalter Tag im Februar.
Der kühle Atem des Windes streichelt zart die letzten vereinzelten Blätter des letzten Jahres.
Zahlreich tropfen die Tränen der Wolken von den Ästen.
Ich stehe am Fenster. Mein Blick verliert sich in dieser schier unendlichen Einsamkeit.
Sekunden... Minuten... Stunden vergehen und ich ertrinke in dieser großen Welt.


Eine Feier

Von Trauer und Sorge gelähmt, friste ich die Stunden des Abends mit meinen eigenen Gedanken.
Ich fühle mich alleingelassen und einsam,
denn niemand sieht wie es mir geht, niemand interessiert sich dafür.
Im Kampf mit meiner Vergangenheit versuche ich mir über meine Gefühle klar zu werden.
Der Regen meiner Seele beginnt zu fallen und ich spüre seinen salzigen Geschmack auf meinen Lippen.
Ich starre hinaus in das Dunkel der Nacht und suche Trost in den Sternen.
Denn nur das Licht des vollen Mondes
und der Kuss des süßen Weines erlösen mich ein wenig von den Gedanken,
die meinen Geist mit dem Wunsch zu sterben erfüllen.


Grabeskind

Von Drachen die die Liebe speien
Und Gefühlen die in Hass gedeien
Möchte ich euch schnell berichten
Und somit mein Werk verrichten.


Die Nacht schleicht sich an mich heran,
Ich ihr nicht entkommen kann,
In Gottes kleinem Rollenspiel,
Bin ich der eine der zuviel, deshalb.......
Der Regen weint an meinem Grab,
Tränen fließen in den Sarg.
Rosen lehnen an den Stein,
Nun bin ich ewig allein,
In dieser kalten schwarzen Erde,
Auf das ich dann zu Asche werde.
Keine Sehnsucht, Keine Trauer,
Dämonen liegen auf der Lauer
Mir mein Geistesgut zu rauben,
Ich kann es immer noch nicht glauben,
Mein Engel lebt und ist doch tot,
Schwere Zeit mit dieser Not.
Finstre Augen, Seidges Haar,
Ihr Körper liegt an dem Altar
Gottes, um dort aufzusteigen,
Mit Engleinschören, Kinderreigen
In den Himmel Wolke sieben,
Um hier ewig frei zu fliegen.
Sehnsucht, Angst, `Vermisse Dich`
Du dort oben spürst Du mich?
In Trauer-Federkleid betucht,
Gottes Kind ist ausgebucht!


Kann seit langem nicht mehr schlafen,
Nun kommen sie die Beileidsscharen,
Denken, wissen was ich fühle,
Spüren nicht die heiße Kühle,
Die mein brennend Herz erfriert,
Die den toten Geist berührt.
Immer noch an ihrem Grab,
Dort ich ohne Angst verstarb,
Trete ein ins grelle Licht,
Auf dass ich auf die Welt verzicht´.


Nicht Wert ich bin der Himmelspforte,
Sitz ich nun an diesem Orte,
Zu glauben in des Messer´s Hand,
Die Augen mir selbst ausgebrannt.
Nie wieder sehen werd´ ich sie,
Gedanken werden Anarchie.
Ständig an der gleichen Stelle,
Entkommen will ich dieser Hölle.


Das alles nur ein Gleichnis sei,
Letzendlich bricht es doch entzwei!
Lebt wohl! Macht´s gut, ich gehe jetzt,
Auch wenn es manchen Mensch verletzt.
Die Klinge an die Ader lege,
Und langsam dieser Welt entschwebe.


TOD!

Im Kreis der Menschen
Ich sitze unter vielen Menschen und doch bin ich einsam.
Ohne ein Wort verbringe ich diese Zeit, mein Blick auf mir besondere Menschen,
meine Gedanken so weit weg wie die Sterne.
Innerlich weine ich, doch niemand vermag es zu sehen.
Ich will einfach nicht mehr,
ich kann einfach nicht mehr.


Kindesaugen

Ich sehe diese Welt mit anderen Augen, gerne würde ich wieder durch die eines Kindes blicken,
mit einer Seele voller Unschuld, ohne die Liebe, die mich so quält.
Mein Faun, sie bringt mich zum Lachen, doch nicht äußerlich, nein...
in meinem Geist. Sie schenkt mir Geborgenheit ohne es zu wissen und meine Seraph,
sie weckt in mir die Trauer und Sehnsucht, welche mich erzittern lässt, aber es ist meine Schuld.
Zwei Menschen, jene die mich erleuchten, sind mein Lebenswille und mein Ende.


Liebesbrief

Ich weiß Du verstehst meine Worte nicht,
so schaue in mein Herz und
sage mir was Du siehst.
Blicke ich in das Deinige, so sehe ich ein Licht,
das heller strahlt als alle Sterne am Firmament,
ich sehe ein Wunderwesen voller Schönheit, Lust, Liebe, Herzlichkeit
sowie Vertrauen und ich sehe einen Sinn,
meinen Lebenssinnn,


Deine Seele.


My Seraph

Thou art the angel of sin, a black shadow of mine and a partial o´ my mind.
The darkly, eroticly star of my heart, who let´s rest me in suffering nights by my own thoughts.
Please stay in my existence thou daughter of Libra and all Gods of Sex.


A velvet kiss leads my soul to the gates of haven and an Angel of Pardon opened thee,
so I hope God ´n the Nornes will escort me to the Fields of Elysia to put mine into the hands of an other angel.
A creature of Light with the mind of Darkness and chaos.
And ther name is mine ....................... Golgotha.
She´s a seraph of gold named .....................THOU !


Sie

Sie sehen und doch sind sie blind.
Blind verschlossen um zu erkennen wer ich bin.
Offenbart habe ich meine Seele, aber keiner verstand.


Tränen


Lass mich Deine Tränen küssen, zum Troste dienen soll Dir dieser Kuss.
Wie Wasser des Himmels fließen sie über Deine Wange und der Fluss hört nicht auf zu flüstern
bis sich etwas ändert, doch die Welt,
sie wechselt ihre Maske nicht,
sie bleibt wie sie ist,
kalt und grausam.


Schicksal

Ich lebe in einer Welt voller unsichtbarer Fabelwesen.
Umgeben von Faunen, Banshees und kleiner Geister,
welche mein Leben wie ein schwarzes Gemälde mit warmen Farben verzaubern.
Doch manchmal, wenn ein Lichtstrahl durch die Schatten meines Geistes bricht,
erscheinen Engel geschmückt mit sechs Flügeln,
verziert mit meinen Gedanken und lassen den Schimmer wieder erlischen.


Wesenswunsch

Ein Wesen der Nacht ich möchte sein :
Dunkel, Schwarz, Unsterblich und doch mit meiner Seele.
Aber nicht einsam nicht allein.
Ihr tief in die Augen schauen ich möchte, während sie von meinem Leben
und ich von ihrem Blute koste.

Der rote Wein läuft dann an ihrem Hals herunter über ihre geschmeidigen Brüste bis hinab
zu ihren Schenkeln, indessen ihre toten Lippen die Meinen
in einem Moment der puren, hingebigen Lust und Leidenschaft berühren.




WEITER GEHT ES MIT GEDICHTEN VON SZENE-NEULING JENNIFER

j_death@web.de


Tote Lippen

Ich sehe die Dunkelheit.

Schwarz von wundervoller Ebenheit.

Ich liebe diese Nacht,

In der mein bester Freund erwacht.

Dann, wenn er mich berührt,

Mich durch die Schwärze führt.

Spüre seine Lippen so kühl,

Den Tod - ein wunderschönes Gefühl.


Das Schwert der Tränen

Das Schwert der Tränen

steckt in mir.

Werd ich gehen,

bleib ich hier?!

Das Blut von meinen Händen waschen.

Gifte der Befreiung naschen.

Den Dolch aus meinem Rippen ziehen.

In das Jenseits heimlich fliehen.

Im Nichts ganz ohne Schmerzen leben.

Dem stärksten Feinde mich ergeben.

´Nen Sinn im Leben gibt es keinen.

Vielleicht in eurem, nicht in meinem.

Finde ich das Tor zur Wende?!

Das Tor zu meinem Lebensende...?!



Leben?Ich rede - und doch schweige ich,

Ich bin unter Menschen - und doch einsam,

Ich lache - doch eigentlich weine ich,

Ich bin wach - und doch völlig ohnmächtig,

Ich höre - und doch erreicht mich kein Wort,

Ich gehe - doch kann ich mich nicht bewegen,

Ich atme - und doch ersticke ich,

Ich schweige - doch eigentlich schreie ich,

Ich bin frei - und doch gefangen.

Ich lebe - doch eigentlich sterbe ich!