Da war es nun wieder das Treffen
vieler tausend Anhänger der dunklen
Seite des Lebens & ich möchte auch dieses Jahr meine Eindrücke zum
Geschehen zum Besten geben.
In erster Linie möchte ich den Veranstaltern ein grosses Lob für das
diesjährige Beisammensein aussprechen. Denn dieses Jahr (zumindest
sah es für mich so aus) hat wirklich alles geklappt.
Ausreichende Verpflegung (auch wenn diese an manchen Orten
unverschämt teuer war), fast überpünktliche Konzertbeginne &
überaus reichliches & zum Teil übereifriges Securitypersonal zählten
meines Erachtens zu den nennenswerten Bestandteilen der
guten Organisation.
Allerdings hier noch ein GUTER RAT für die Veranstalter.
Falls das Wetter uns im nächsten Jahr wieder so einen Strich durch
die Rechnung machen sollte, wäre es wahrscheinlich echt cool, wenn
irgendwo auf dem Gelände ein paar Hüpfburgen (vielleicht auch
Hüpfruinen) stehen würden um sich wieder warm zu hopsen. : o)))
Nun ein paar Worte zum Programm:
Also ich kam am Sonnabend früh in Leipzig an & wie auch die
anderen Tage regnete es fleissig.
Nach eienm kurzem Stadtbummel & der "Bändcheneinhohlung"
war es auch fast schon wieder Abend & ich freute mich schon
tagelang auf LONDON AFTER MIDNIGHT.
So ging ich dann auf das AGRA-Gelände um auf meine
Headliner für diesen Tag zu warten. Als ich in der Halle 2 ange-
kommen war, fingen gerade GIRLS UNDER GLASS an ihr
Bestes zu geben. Welches meines Erachtens nicht genug war.
Danach kamen nach einer kurzen Umbauphase L'AME IMMORTELLE
auf die Bühne & der Sänger fing auch gleich an rumzugröhlen.
(Sorry aber meinen Geschmack von Musik traf das nicht gerade
abgesehen von der sehr guten Stimme der Sängerin)
Wieder ein wenig Pause & VELJANOV & seine Mannen kamen aufs
Parkett & zu meiner völligen Überraschung war der Gig inklusive
der Zugabe von Elvis Presley's Always On My Mind ein echter
Volltreffer. Der Sound war perfekt & die Songs trafen den Geschmack
des Publikums aufs Vielfache. Nach der letzten Umbauphase und
"Soundcheck" für diese Nacht waren sie dann endlich da.
LONDON AFTER MIDNIGHT. Aber was ich dann hören musste war
alles andere als zufriedenstellend der Sound war soooooo
besch***en (sorry) das ich schon nach nicht ganz einer halben
Stunde beschloss mich vom Acker zu machen.
Zwischen dem Geschrammel aus viel zu hohem Quiksen & zu
tiefen Wummen verstand man keinerlei Textschnipsel. Selbst
wenn man Fan wie ich ist & den grössten Teil der Texte im Kopf hat,
konnte man erst sehr spät heraushören welcher Titel gerade zum
Schlechten gegeben wird.
Am Sonntag beschloss ich meine Zeit in dem Gelände der
Parkbühne zu verbringen, wo ich auf ein paar gute Gigs von
ENDRAUM & DAS ICH hoffte. Als ich dort ankam spielen gerade,
dem Plan nach FADING COLORS.
Die nicht besonders viel Freude
oder auch nur ansatzweise Elan versprühten. Weder ein Dank ans
Publikum, noch irgendwelche anderen Worte kamen der jaulenden
Sängerin aus dem Mund. So war ich froh das es bald zu Ende war.
Im Anschluss spielten ENDRAUM ein paar neue Titel gepaart mit
einigen älteren Songs die sich zu meiner Enttäuschung
nicht im kleinsten voneinander unterschieden. Danach wurde es
wieder sehr laut mit einem nicht meinem Geschmack entsprechendem
Gig von SANGUIS ET CINIS. Noch lauter & kreischender wurde es im
Anschluss mit CHRISTIAN DEATH aus den USA. (kein Kommentar)
Dann, nach einer erneuten Umbauauszeit, kamen meine Favoriten des
Abends. DAS ICH. Das Publikum war, wie Herr Ackermann auch, ganz
aus dem Häuschen & der Sound war echt Spitze. Aber wahrscheinlich
um einer Zugabe aus dem Weg zu gehen, holten DAS ICH bei ihrem
letzten Titel (Gottes Tod) die Band ILLUMINATE dazu und ver-
schwanden ganz schnell & ohne Zugabe (schade, schade, schade).
Am Montag wollte ich nur noch eine Band live begutachten.
WHISPERS IN THE SHADOW aus Österreich. Als ich im Haus
Leipzig ankam waren die Jungs schon voll zu Gange & spielten
einige neue Titel gemischt mit etwas älteren. Und da war er auch
mein Abschlussleckerbissen der Sound war spitzenmässig genau
wie die Jungs selbst und nach einem einzigen Titel Zugabe ver-
liessen sie die Bühne & ich Leipzig. ...
Aber jetzt genug blah blah... auf zu den PHOTOS.